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Primarschule

In der Primarschule werden ca. zwei Drittel der Lektionen in romanischer und ca. ein Drittel der Lektionen in deutscher Sprache unterrichtet. In der ersten und zweiten Klasse erfolgt der Unterricht weiterhin nach dem Prinzip "eine Person, eine Sprache", d.h. die Klassenlehrkraft unterrichtet die Fächer in romanischer Sprache, die zweite Lehrperson die in Deutsch unterrichteten Fächer. Ab der dritten Klasse wird ebenfalls innerhalb einer Lektion nur eine Unterrichtssprache gesprochen, jedoch kann die gleiche Lehrperson ein Fach in Romanisch und das andere in Deutsch erteilen.

Oberstufe

Die Oberstufe besteht aus Real- und Sekundarschule. Auch Schülerinnen und Schüler aus Bever und Celerina besuchen unsere Oberstufe. In der Sekundar- und Realschule erfolgt die Vermittlung des Unterrichtsstoffes zweisprachig. Dabei geht man vom Prinzip "pro Lektion eine Unterrichtssprache" über zum Prinzip des "integrierten Sprachgebrauchs", das heisst, dass die Lehrkräfte und zuweilen auch die SchülerInnen den Sprachwechsel innerhalb einer Lektion bestimmen können. Damit will die Schule eine ausgewogene Zweisprachigkeit in allen Fachbereichen und Themen bewirken.

 

Im Schuljahr 2005/06 ist das Modell C eingeführt worden. Das ist ein dreistufiges Niveaumodell in den Fächern Deutsch, Romanisch, Mathematik/Geometrie und Englisch. Damit wird jedem Schüler und jeder Schülerin, unabhängig ihrer Zugehörigkeit zur Real- bzw. Sekundarschule, die Möglichkeit geboten, gemäss ihren Fähigkeiten in den verschiedenen Fächern in das entsprechende Niveau eingeteilt zu werden. Falls der Schüler oder die Schülerin in mindestens zwei Fächern nicht im untersten Niveau ist und die Gesamtbeurteilung dies rechtfertigt, gilt er/sie als Sekundarschüler oder –schülerin.

 

Das Niveau-System führt zu einer erhöhten Durchlässigkeit für Schüler und Schülerinnen und damit zur Bildung von homogeneren Lerngruppen in den entsprechenden Fächern. Ziel der Schule ist es, den unterschiedlichen Begabungen, Interessen und Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen noch besser Rechnung zu tragen und eine Schule mit möglichst wenig Überforderten und Unterforderten zu gewährleisten.

Integrierte Förderung

Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten sind an unserer Schule in ihren Altersklassen integriert und werden im Klassenverband durch Heilpädagoginnen speziell betreut und gefördert. Die Förderung geschieht im Allgemeinen im Klassenzimmer.

Linguistische Integration

Wenn ein Kind aus einem anderen Sprachraum nach Samedan zieht und einer der beiden Schulsprachen nicht mächtig ist, so werden ihm während 2 Jahren zwischen 5 und 10 Lektionen Sprachunterricht pro Woche (Romanisch oder Deutsch) gewährt. Diese Integrationshilfe geschieht in der Regel nicht in zusätzlichen Lektionen, sondern findet in Absprache mit der Klassenlehrkraft innerhalb des für das Kind gültigen Stundenplanes statt.

Sprachkurse für Eltern

Die Schule organisiert zusammen mit der Uniun dals Grischs Sprachunterricht für Eltern, die die romanische Sprache erlernen möchten, damit sie ihre Kinder begleiten können.


 
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